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Das
Od-theater
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Künstlerische Leitung |
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| Lyrik
im Od-theater Seit 15 Jahren stellen G. Antonia Jendreyko und H.-Dieter Jendreyko in jedem Winterhalbjahr Lyrikerinnen und Lyriker vor. Meistens werden die Gedichte durch Briefauszüge und Biographisches ergänzt. Die Abende finden in Basel traditionell in der Lesegesellschaft und der Krypta der St. Leonhardskirche statt. Die Vortragenden legen entschiedenen Wert darauf, die Gedichte frei zu sprechen. Das Programm ist zuletzt durch Lesungen von Prosa (u.a. Stifter, Thoreau, Mann, R. Walser) erweitert worden. Neben dem Winterprogramm in Basel, wurden die Lyrikveranstaltungen an verschiedene Theater (Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Tübingen und Zürich etc.), von Kulturveranstaltern, Schulen, Bibliotheken, Museen und Buchhandlungen eingeladen. Warum Lyrik? Die Präsenz, die sich durch das gesprochene Wort ergibt, eben das Gegenwärtigwerden des geschriebenen Wortes, motiviert uns, lange mit einem Text zu gehen und umzugehen, um ihm dann endlich seinen Raum geben zu können – und dann mit einem einzigen Satz eine Welt entstehen zu lassen. Hilde Domin sagt: .“... Nur im Innehalten, nur wenn die programmierte und programmierende Zeit still steht, kann der Mensch zu sich selbst kommen, zu jenem Augenblick der Selbstbegegnung, der im Gedicht auf ihn wartet. Es ist die Reserve an Ungesagtem, die in jedem Gedicht – aber immer anders mitgehört wird.“ |
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