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Das Od-theater

Das Od-theater Basel bringt in unregelmässiger Folge literarisch anspruchsvolle Stoffe in wechselnden theaterunspezifischen Räumen zur Aufführung; darunter: „Das Leben ist Traum“ von Calderon in einem Gewächshaus, „Die Bakchen“ von Euripides in der Halle einer ehemaligen Stückfärberei, „Romeo und Julia“, aber auch epische Stoffe wurden für das Theater adaptiert, wie „Parzival“ von Wolfram von Eschenbach in der Schlotterbeck Garage, „Der Grossinquisitor“ von Dostojewskij in einer Kneipe oder „Jugend ohne Gott“ von Horváth im Badischen Bahnhof etc.

Das Od-theater wird von H.-Dieter Jendreyko geleitet und wurde 1986 von ihm mit der Inszenierung von „Der Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger im Badehaus St. Johann gegründet.
Im zwanzigsten Jahr des Theaters kam die „Antigone“ von Sophokles am 19.Oktober 2006 zur Premiere.

Das Od-theater wurde bisher nahezu für alle Produktionen von den Kantonen Basel-Stadt und Baselland unterstützt sowie von verschiedenen Stiftungen.

Das Ensemble wird für jede Inszenierung neu zusammengestellt, oft mit erfahrenen ersten Kräften und immer mit guten jungen.


 

Künstlerische Leitung

H.-Dieter Jendreyko






























  Lyrik im Od-theater

Seit 15 Jahren stellen G. Antonia Jendreyko und
H.-Dieter Jendreyko in jedem Winterhalbjahr Lyrikerinnen und Lyriker vor.
Meistens werden die Gedichte durch Briefauszüge und Biographisches ergänzt. Die Abende finden in Basel traditionell in der Lesegesellschaft und der Krypta der St. Leonhardskirche statt. Die Vortragenden legen entschiedenen Wert darauf, die Gedichte frei zu sprechen. Das Programm ist zuletzt durch Lesungen von Prosa (u.a. Stifter, Thoreau, Mann, R. Walser) erweitert worden.

Neben dem Winterprogramm in Basel, wurden die Lyrikveranstaltungen an verschiedene Theater (Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Tübingen und Zürich etc.), von Kulturveranstaltern, Schulen, Bibliotheken, Museen und Buchhandlungen eingeladen.


Warum Lyrik?

Die Präsenz, die sich durch das gesprochene Wort ergibt, eben das Gegenwärtigwerden des geschriebenen Wortes, motiviert uns, lange mit einem Text zu gehen und umzugehen, um ihm dann endlich seinen Raum geben zu können – und dann mit einem einzigen Satz eine Welt entstehen zu lassen. Hilde Domin sagt:

.“... Nur im Innehalten, nur wenn die programmierte und programmierende Zeit still steht, kann der Mensch zu sich selbst kommen, zu jenem Augenblick der Selbstbegegnung, der im Gedicht auf ihn wartet. Es ist die Reserve an Ungesagtem, die in jedem Gedicht – aber immer anders mitgehört wird.


Künstlerische Leitung

G. Antonia Jendreyko
 
H.-Dieter Jendreyko